Eine Homepage erstellen, das klingt nach einer klaren Aufgabe. In der Praxis gibt es aber viele Wege: vom schnellen Baukasten über WordPress und Webflow bis zur maßgeschneiderten Website von Designern und Programmierern. Jeder Weg hat Vor- und Nachteile, vor allem wenn es um Ladegeschwindigkeit, Individualität und später um Ihre Sichtbarkeit bei Google geht.
In diesem Lexikon-Artikel erklären wir detailliert, wie Sie eine Homepage erstellen können, ob selbst, mit Tools oder durch Profis. Wir zeigen konkrete Beispiele für unterschiedliche Ansätze und gehen darauf ein, warum individuell gebaute Websites bei Suchmaschinen oft besser abschneiden. Am Ende steht eine wichtige Botschaft: Die Homepage zu bauen ist nur die eine Hälfte; die andere, oft schwierigere, ist sichtbar zu werden.
Homepage erstellen: Die drei großen Wege
Grob lassen sich die Möglichkeiten, eine Homepage zu erstellen, in drei Kategorien einteilen:
- Baukasten-Systeme (z. B. Wix, Jimdo, Squarespace): Sie wählen Vorlagen, füllen Inhalte ein, ziehen Elemente per Drag & Drop. Kein Code nötig, monatliche Gebühren.
- Content-Management-Systeme (CMS) wie WordPress oder Webflow: Mehr Flexibilität, Themes und Plugins, teils visuelle Editoren. Sie oder ein Dienstleister richten die Seite ein.
- Individuelle Entwicklung (Custom Build): Designer und Programmierer entwickeln eine Website speziell für Sie, von der Struktur über das Design bis zum Code. Keine vorgefertigten Themes, maximale Kontrolle über Performance und Optik.
Welcher Weg passt, hängt von Ihrem Budget, Ihren Anforderungen (z. B. Shop, Blog, mehrsprachig) und davon ab, wie wichtig Ihnen Ladegeschwindigkeit und ein einzigartiges Erscheinungsbild sind. Für das Google Ranking spielt die technische Qualität und Geschwindigkeit Ihrer Homepage eine zunehmend große Rolle.
Option 1: Homepage erstellen mit Baukasten (Wix, Jimdo, etc.)
Baukasten-Tools richten sich an Menschen, die ohne Programmierkenntnisse eine Homepage erstellen wollen. Sie melden sich an, wählen eine Vorlage, tauschen Texte und Bilder aus und veröffentlichen. Die Anbieter kümmern sich um Hosting und grundlegende Sicherheit.
Vorteile: Schnell online, geringe Einstiegskosten, keine IT-Kenntnisse nötig. Nachteile: Oft schwerer, suchmaschinenfreundlich und schnell zu bleiben, da viel generischer Code und Werbung der Anbieter mitgeliefert wird. Das Design wirkt bei vielen Nutzern ähnlich. Für eine professionelle, dauerhafte Präsenz mit starkem Fokus auf SEO sind Baukästen oft die zweitbeste Wahl, aber für den Einstieg oder sehr kleine Projekte durchaus sinnvoll.
Option 2: Homepage erstellen mit WordPress
WordPress ist das weltweit am weitesten verbreitete CMS. Laut W3Techs basiert ein großer Teil aller Websites im Internet auf WordPress. Sie können damit eine Homepage erstellen, die über Themes und Plugins erweiterbar ist: von der einfachen Firmenwebsite über Blogs bis zum Onlineshop (z. B. mit WooCommerce).
Sie installieren WordPress auf einem Server (oder nutzen WordPress.com), wählen ein Theme für das Layout und fügen Inhalte über den Editor ein. Viele Anbieter und Agenturen bieten „Homepage erstellen mit WordPress“ als Paket an: Sie liefern Konzept und Texte, der Dienstleister setzt um.
Vorteile: Große Auswahl an Themes und Plugins, große Community, viele Tutorials. Nachteile: Schlecht gewählte oder zu viele Plugins können die Seite verlangsamen. Ohne Pflege (Updates, Sicherheit) wird WordPress anfällig. Für ein gutes Google Ranking sollten Sie auf schlanke Themes, wenig Ballast und schnelle Ladezeiten achten, hier kann eine SEO-Agentur oder ein versierter Entwickler helfen.
Option 3: Homepage erstellen mit Webflow (und ähnlichen Tools)
Tools wie Webflow verbinden visuelles Design mit sauberem Code. Sie gestalten die Seite im Browser, Webflow erzeugt daraus HTML, CSS und eine Datenbank. Das Ergebnis ist oft performanter als ein typisches WordPress-Setup mit vielen Plugins, und das Design kann sehr individuell ausfallen.
Für Unternehmen, die mehr als einen Baukasten wollen, aber keine vollständige Individualentwicklung brauchen, ist Webflow eine starke Option. Die monatlichen Kosten sind höher als bei reinem WordPress-Hosting, dafür erhalten Sie oft bessere Ladezeiten und ein einzigartigeres Erscheinungsbild.
Option 4: Individuelle Homepage, Custom Build von Designern und Programmierern
Wenn Sie eine Homepage erstellen lassen, die exakt auf Ihre Marke, Ihre Zielgruppe und Ihre Ziele zugeschnitten ist, landen Sie bei einer individuellen Entwicklung: Designer entwerfen Layout und Optik, Programmierer setzen die Website in sauberem Code um, ohne vorgefertigte Themes, mit vollem Fokus auf Performance und Nutzerführung.
Solche Projekte werden von Agenturen oder erfahrenen Freelancern durchgeführt. Der Prozess umfasst in der Regel Briefing, Konzept, Wireframes, Design, Umsetzung (Frontend und ggf. Backend/CMS) und Einpflege der Inhalte. Die Kosten liegen meist deutlich über denen einer WordPress- oder Webflow-Vorlagen-Lösung, dafür erhalten Sie:
- Ein einzigartiges Design, das nicht wie „noch eine WordPress-Seite“ wirkt
- Optimierte Ladegeschwindigkeit, weil nur der nötige Code ausgeliefert wird
- Volle Kontrolle über Struktur, URLs und technische SEO (z. B. saubere Subdomains und Pfadstrukturen)
- Skalierbarkeit und Wartbarkeit durch klare Code-Struktur
Im Folgenden zeigen wir Beispiele von Websites, die in diesem Sinne individuell oder sehr individuell umgesetzt wurden, von Musikern über Pflege bis zu Healthcare. Alle nutzen klare Strukturen und sind darauf ausgelegt, Nutzer und Suchmaschinen gleichermaßen zu bedienen.
Beispiele für individuell umgesetzte Homepages
Die folgenden Beispiele stehen für maßgeschneiderte oder stark individualisierte Websites: erkennbare Marke, klare Botschaft, technisch aufgeräumt. So kann eine Homepage aussehen, wenn Sie sie nicht nur „irgendwie“ erstellen, sondern als zentralen Baustein Ihrer digitalen Präsenz planen.
Gemeinsam ist diesen Projekten: Sie wurden nicht „von der Stange“ gebaut, sondern geplant und umgesetzt, mit Blick auf Zielgruppe, Botschaft und technische Qualität. Genau diese Qualität ist es, die Suchmaschinen wie Google über die Core Web Vitals und andere Signale messen.
Warum Google individuelle, schnelle Websites bevorzugt
Google hat mehrfach betont, dass Ladegeschwindigkeit und Nutzererlebnis Teil der Bewertung einer Seite sind. Seit 2018 ist Page Speed ein Ranking-Faktor für die mobile Suche; die Core Web Vitals (Largest Contentful Paint, Interaction to Next Paint, Cumulative Layout Shift) fließen in die Bewertung ein. Das bedeutet: Langsame, überladene Seiten werden tendenziell schlechter ranken als schlanke, schnell ladende.
Individuell gebaute Websites haben hier einen klaren Vorteil:
- Kein Theme- und Plugin-Ballast: Es wird nur ausgeliefert, was die Seite braucht. Bei WordPress können Dutzende Plugins und ein schweres Theme die Ladezeit in die Höhe treiben.
- Optimierte Ressourcen: Bilder, Schriftarten und Skripte können gezielt optimiert und nur nach Bedarf geladen werden.
- Klare Struktur: Saubere URLs, semantisches HTML und eine logische Informationsarchitektur helfen sowohl Nutzern als auch dem Crawler. Das unterstützt Suchmaschinenoptimierung und E-E-A-T-Signale durch klare Inhaltsstruktur.
Das heißt nicht, dass jede WordPress-Seite langsam sein muss, mit dem richtigen Theme, wenigen Plugins und gutem Hosting sind auch WordPress-Sites schnell. Aber wenn Sie von vornherein maximale Performance und Individualität wollen, ist eine Custom-Entwicklung die beste Wahl. Wenn Sie dann noch in Inhalte und Sichtbarkeit investieren, haben Sie die beste Ausgangslage für ein starkes Google Ranking.
Individualisierung: Warum Ihre Homepage mehr sein kann als eine Vorlage
Eine Homepage erstellen mit einer Vorlage geht schnell. Aber Vorlagen haben Grenzen: Jeder kann sie nutzen, das Layout ist vorgegeben, und tiefgreifende Anpassungen sind oft aufwendig oder unmöglich. Bei einer individuellen Entwicklung legen Sie fest:
- Wie die Navigation und Informationsarchitektur aufgebaut sind
- Welche Seiten und Unterseiten es gibt (z. B. Leistungen, Team, Referenzen, Blog)
- Wie Formulare, Kontakt und ggf. Buchungsfunktionen integriert sind
- Wie die Seite auf verschiedene Geräte (Desktop, Tablet, Smartphone) reagiert
- Welche Texte und Bilder wo stehen, und wie sie suchmaschinenfreundlich aufbereitet sind
Diese Individualisierung zahlt sich aus, wenn Sie nicht nur „irgendeine“ Homepage wollen, sondern eine, die zu Ihrer Marke passt und langfristig Traffic und Anfragen bringen soll. In Kombination mit einer durchdachten Suchmaschinenoptimierung wird die Homepage zum zentralen Asset Ihrer digitalen Strategie.
Homepage erstellen ist nur die Hälfte, Sichtbarkeit ist die andere
Viele denken: „Homepage fertig, dann kommen die Kunden.“ In der Realität ist das Gegenteil der Fall: Ohne Sichtbarkeit findet fast niemand Ihre neue Seite. Eine Homepage zu erstellen ist vergleichbar mit dem Eröffnen eines Ladens, aber wenn niemand die Adresse kennt und niemand bei Google nach Ihnen sucht, bleibt der Laden leer.
Die andere Hälfte der Arbeit heißt deshalb: sichtbar werden. Das umfasst:
- Suchmaschinenoptimierung (SEO): Google muss Ihre Seite erfassen, verstehen und für die richtigen Suchanfragen ausspielen. Dafür brauchen Sie technisch saubere Seiten, hilfreiche Inhalte, klare Strukturen und über die Zeit auch Backlinks und Vertrauen, kurz: E-E-A-T.
- Zeit und Kontinuität: SEO ist kein einmaliger Schritt. Google braucht Zeit, um neue oder überarbeitete Seiten zu crawlen und zu bewerten. Rankings verbessern sich oft erst über Monate hinweg.
- Inhalte und Pflege: Regelmäßig neue oder aktualisierte Inhalte (z. B. Blog, Lexikon, Leistungsseiten) signalisieren Google, dass die Seite lebendig ist. Das unterstützt Rankings und hilft Nutzern.
Wer eine Homepage erstellen lässt und dann nichts für die Sichtbarkeit tut, wird in den meisten Märkten kaum organischen Traffic sehen. Wer dagegen von Anfang an an Struktur, Inhalten und technischer Qualität arbeitet, und danach kontinuierlich an SEO, schafft die Voraussetzung dafür, dass Ihre Homepage nicht nur existiert, sondern gefunden wird. Eine SEO-Agentur in Hamburg oder in Ihrer Region kann Sie dabei unterstützen, von der ersten Planung bis zum nachhaltigen Ranking.
Zusammenfassung: Homepage erstellen, die wichtigsten Punkte
- Drei Wege: Baukasten (Wix, Jimdo), CMS (WordPress, Webflow), individuelle Entwicklung (Custom Build).
- WordPress ist flexibel und weit verbreitet; Performance und SEO hängen stark von Theme, Plugins und Pflege ab.
- Webflow verbindet visuelles Design mit guter Performance, eine gute Mitte zwischen Baukasten und Individualentwicklung.
- Individuell gebaute Websites bieten maximale Geschwindigkeit, Individualität und Kontrolle, und werden von Google oft besser bewertet (Page Speed, Core Web Vitals).
- Die Homepage zu erstellen ist nur der erste Schritt, die andere Hälfte ist Sichtbarkeit durch SEO, Inhalte und Geduld.
Praxis-Tipp: Sie möchten eine neue Homepage erstellen und von Anfang an auf Sichtbarkeit setzen? Wir bei Daalsen beraten Sie zu Struktur, Technik und Inhalten, und begleiten Sie danach mit Suchmaschinenoptimierung und Content-Strategie, damit Ihre Seite nicht nur schön, sondern auch gefunden wird. Sprechen Sie uns an.



